Hilfe ist näher, als Sie denken.

In größeren und kleineren seelischen Krisen sind wir für Sie da,
anonym, unbürokratisch, vor Ort.

Krisen können viele Ursachen haben:

Sie stecken in so einer Situation fest und …

Wir möchten Ihnen helfen. Denn keine Krise ist ausweglos.

LoKI steht für Lokale KrisenIntervention und ist ein Projekt des Universitätsklinikum Frankfurt. Wir bieten wöchentliche Sprechstunden für alle an, denen es gerade seelisch nicht so gut geht. Gemeinsam finden wir heraus, wie Betroffenen geholfen werden kann und ob eine ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung eventuell der richtige Schritt ist. Wenn wir Ihnen nicht direkt weiterhelfen können, dann vermitteln wir Ihnen einen unserer zahlreichen Partner, der auf Ihre Situation spezialisiert ist.

Unser Angebot ist kostenlos und anonym. Die Sprechstunde findet regelmäßig statt. Es ist nicht nötig, sich zu Terminen anzumelden.

LoKI in der Nachbarschaft

Niederrad

Zeit: Jeden 2. Montag von 15:00-17:00 Uhr, Start am 16.1.2023
Ort: Internationales Familienzentrum e.V., Im Mainfeld 7a. 60528 Frankfurt am Main

Preungesheim

Zeit: Jeden 2ten Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr. Start ab 19.1.2023
Ort: KiFaz Preungesheim,  im Alfred-Marchand-Haus, Wegscheidestraße 58, 60435 Frankfurt am Main

Angebot für Mieter*innen der Studierendenwohnheime

Zeit: Jeden 2ten Montag von 15:00 bis 17:00 Uhr, Start am 12.12.2022
Ort: Studierendenwohnheim Ginnheimer Landstraße 42, Raum U 80 im EG, 60487 Frankfurt am Main

Seelische Krise – was heißt das eigentlich?

In den oben beschriebenen Situationen kann es uns allen einmal schlecht gehen. Legt sich das schlechte Gefühl jedoch nicht nach einer Zeit, kann eine ärztliche Beratung helfen. Denn dann handelt es sich vielleicht um eine Depression. Laut der Deutschen Depressionshilfe ist etwa jede fünfte Person in Deutschland mindestens einmal im Leben von einer Depression betroffen – Sie sind also nicht allein. Doch die gute Nachricht ist: Depressionen sind behandelbar. In unserer Sprechstunde erfahren Sie, ob Sie selbst betroffen sein könnten und welche Behandlungsoptionen es gibt – anonym und unverbindlich.

Keine Situation ist ausweglos

Die schwerste Folge von Depressionen ist der Suizid. Umgekehrt geht Suiziden fast immer eine psychische Erkrankung voraus. Aufgrund der guten Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen sind Suizide vermeidbar – doch zu wenige Menschen wissen davon. Wenn Sie selbst – oder auch eine Person, die Sie kennen – erkrankt sind oder Ihnen schon einmal der Gedanke kam, Suizid zu begehen, dann wenden Sie sich in akuten Fällen an den Notruf 112. Hilfe bekommen Sie zusätzlich in Frankfurt über folgende Telefonnummern:

Oder kommen Sie in unserer Sprechstunde vorbei. Gemeinsam finden wir einen Weg aus der Krise.

LoKI und FraPPE – wir kümmern uns um Frankfurt

LoKI ist ein Folgeprojekt des Frankfurter Projekts zur Prävention von Suiziden mittels Evidenz-basierter Maßnahmen (kurz: FraPPE). Bei FraPPE haben wir unter anderem untersucht, wo in Frankfurt das höchste Risiko für Suizidalität besteht. In diesen Quartieren bieten wir nun unsere offenen Sprechstunden als Anlaufstelle für alle an, die Hilfe in einer seelischen Krise benötigen. Weitere Informationen zu FraPPE finden Sie auf den anderen Seiten dieser Website.

LoKI wird unterstützt durch die F.A.Z.-Spendenaktion „Leser helfen Lesern“.